Zielfahrt Neumagen-Drohn vom 13.5. - 16.5.2010
Teilnehmer in Reihenfolge der Abfahrt:
MY NEPTUN mit Rainer und Maria sowie Hans
MY HELENA mit Wera und Karin
MY VERITAS mit Erich und Erika
MY BLUE LADY mit Wilfried und Waltraud
MY TRÄUMER mit Gerhard und Nicole
MY SEEBÄR mit Bernd und Conny
Auf der Rückreise kam hinzu:
MY CHRISTA mit Klaus und Christa.
Abfahrt am Donnerstag, 13.5.10 nach Sektempfang gegen 11:00.

Die Schleusung in Kanzem erfolgte in der großen Kammer. Im Unterwasser warteten u.a. die Clubfreunde aus Konz ,die Merzig ansteuerten. Zeitweise dürften hier 30 Schiffe in Warteposition gewesen sein.

Vor Trier Schleuse leider sehr lange Wartezeit wegen Bergfahrt und im letzten Moment Talfahrt eines 105m- Frachtschiffes, mit dem wir in die Schleuse durften. MY TRÄUMER fuhr freiwillig in die Bootschleuse, da es sehr eng wurde. Bei Schweich hatte er uns wieder eingeholt.
Auch in der Schleuse Detzem war die gleiche Situation.

Gegen 17:30 fuhren wir an den Längssteg in Neumagen-Drohn ein. Mit einem Schild am Grillplatz wurden wir willkommen geheißen. Die nette und sehr rege Hafenmeisterin freute sich über unseren Besuch.

Auf dem Steg gab es einen kurzen Umtrunk, bevor wir uns alle in Schale warfen und die Hafenpinte „Käptn Cook“ besuchten. Mit den Hinzugekommenden: Katharina, Christa und Klaus und allen Beteiligten verbrachten wir einen gemütlicher Abend in dieser sehr schön gestalteten Lokalität.


Zum Abschluss des Abends erfolgte noch ein Besuch des kleinsten Weinlokals Dillé.

Am nächsten Tag stand gemeinsamer Frühschoppen mit Grillen auf dem Programm.

Harmonisch verbrachten wir ein paar schöne Stunden. Die Zeit verging im Flug und schon bald war es Zeit für die Führung durch Neumagen-Drohn. Unser Begleiter wusste sehr viel über die Römerzeit zu berichten. Es forderte sehr viel Aufmerksamkeit und KALT war es auch.

Schön war, dass die Clubmitglieder Karl und Hedi von MY CLAUDIA sowie Heinz und Lore von MY ELEONORA hinzukamen und die geballte Kultur genießen konnten.

Die Führung endete mit Weinprobe und Abendessen in einem Kellergewölbe, dessen Romantik und Ernsthaftigkeit von unpassender Musik und etwas chaotischem Verlauf etwas gestört wurde.


Ein versprengtes Grüppchen hatte von der Weinprobe nicht genug und tanzte sich noch durch die nächtlichen Gassen.

Samstags war Frühschoppen im Restaurant „Anker“. Ein paar Bierchen und die verschiedensten Nüsse stimmten uns auf das spontan beschlossene Grillen ein. Leider verließen uns zuvor Gerhard und Nicole mit MY TRÄUMER zu früherer Abfahrt aus Zeitnot. Allerdings regnete es zeitweise. Es trübte jedoch keineswegs die Stimmung, das hätten selbst Gewitter und Schnee nicht vermocht.
Nach ein paar freien Stunden zur eigenen Gestaltung, die viele in der Horizontalen verbrachten, machten wir uns auf den Weg zum Backfischfest. Wir gingen dem Geruch nach und fanden ein unerwartet kleines Fest am Ufer der Mosel.

Es war hübsch und die Pommes und Bierchen wechselten die Besitzer, doch Fisch wollte niemand.
Also wurde ein schönes Lokal zum Abend gesucht. Im Vinopolis wurden wir schnell heimisch. Die Wirtin bezeichnete sich als grenzenlos und es gab Flammkuchen und einen köstlichen Wein in gemütlicher Atmosphäre. Noch ein gelungener Tag ging zur Neige.
Sonntags 10:30 war die Rückfahrt angesagt. Es musste gedreht oder rückwärts gefahren werden . Aber kein Problem für geübte Bootsfahrer und so ging es jetzt zu Berg, aber ohne die MY VERITAS. Dafür mit MY CHRISTA.

Schleuse Detzem mit einem 110 m Frachtschiff. Heftige Strömung bei Ausfahrt des Frachters machte insbesondere SEEBÄR zu schaffen. Es lehrte uns allen mal wieder den Respekt vor den Schleusungen, vor allem wenn wir mit der Berufsschifffahrt zusammen schleusen.
MY CHRISTA machte jetzt Reißaus, da die Geschwindigkeit der Vollverdränger ihr zu schaffen machte.
MY HELENA setzte sich bei Schweich ab, da bei der Werft Kreusch eine Auswasserung anstand.
In Trier Schleuse waren es jetzt drei Schiffe hinter dem Berufsschiff.
In Kanzem ebenfalls aber leider fand die MY BLUE LADY zunächst keinen Schwimmpoller vor und musste im letzten Moment umsetzen.
Gegen 18:00 legten wir wieder im Heimathafen an.
Insgesamt trotz eher herbstlicher Wetterverhältnisse wunderbar gelungene 4 Tage mit großem Programm in wassersportlicher Gemeinschaft.
Ein besonderer Dank gilt dem Sportwart Bernd, dem 2. Vorsitzenden Klaus und dem Schatzmeister Karl-Rainer für die gelungene Planung und den vollen Miteinsatz ihrer organisatorischen Kompetenz.
Allen TeilnehmerInnen ein Dankeschön für die gute Stimmung und das faire Verhalten auf Fahrt und bei den Aktivitäten.
Saarburg, den 18.5.2010
Wera und Karin – MY HELENA